Als Solistin:

WIENER ZEITUNG
Sie ist längst auf dem richtigen Weg...Margarete Babinsky zeigte an je 24 Preludes von Schostakowitsch und Chopin langen Atem und Durchhaltevermögen. Gezielt setzt sie auf Spannungsmomente, spinnt den musikalischen Faden gleichmäßig und dauerhaft...Mitunter wird sie auch zur Powerfrau und lässt Akkorde donnern. Musikalität, Technik, Krafteinsatz stimmen...Jubel der Fangemeinde!
 
WIENER ZEITUNG

Im Brahmssaal des Wiener Musikvereins ließ Margarete Babinsky die Charakteristika der klassischen Moderne in den 24 Preludes von Schostakowitsch deutlich aufleben. Das ging von der Ironie in verfremdeter Harmionik über volksmusikalische Trivialismen bis zu zarten Klangstudien. Dabei zeigte die Künstlerin ihren feinen Klangsinn, aber auch den Mut, die bewussten Ecken und Kanten mancher Stücke entschlossen nachzuschärfen...

Nach der Pause wandte sie sich den 24 Preludes von Chopin zu...das Ergebnis war ein durchaus angemessenes und zeitgemäßes Chopin-Bild mit kräftigen Konturen und emotionaler Frische...Technisch war sie in beiden Jahrhunderten souverän unterwegs...dass sie sich gegebenenfalls von der Musik auch richtig hinreißen lassen konnte, legte für ihre ursprüngliche Musikalität ein schönes Zeugnis ab...

 
HUDEBNY ROZHLEDY
Das Österreichsiche Kulturforum lud die Pianistin Margarete Babinsky nach Prag ein, die neben der Darbietung von Werken Beethovens und Mozarts, besonders mit der Aufführung der 24 Preludes von Schostakowitsch beeindruckte. Sie bewältigte nicht nur die Gefahren, die dieses Werk dem Pianisten bereitet, sondern spielte mit überraschend philosophisch anmutenden Kontrapositionen von wechselnden Stimmungen und mit farbiger Unterscheidung verschiedener Schattierungen des Klavierklangs. In Zukunft würde ich sie gerne einmal mit Orchester in einem großen Saal hören...
 
WIENER ZEITUNG
...Wenn jemand Mozarts C-Dur Sonate so ausgefuchst dynamisch variabel und doch scheinbar natürlich spielt, dann hat "er" in Sachen Mozart Gewichtiges zu sagen...Daß virtuose Darstellung im schönsten Sinn des Wortes "Spiel" sein kann, zeigte die Künstlerin, an der Mozart seine Freude gehabt hätte, mit dessen Variationen über "Ah, vous dirai je, Maman"
... Mit Rachmaninow wurde der Flügel bis an seine technischen Grenzen ausgelotet... - ausdrucksstark, kraft- und klangvoll...
 
DIE PRESSE

...Margarete Babinsky ist eine junge selbstbewußte Pianistin, die nichts dem Zufall überläßt. Wenn sie in die Tasten greift, dann hat das stets Maß und Ziel -und auch viel Überzeugungskraft....Da ist zunächst einmal der frische, unbekümmerte Zugriff auf das hehre Werk. In Mozarts C-Dur Sonate KV330 nahm sie ihre Zuhörer mit einer scharf gezeichneten Deutung rasch für sich ein. Vor allem in den schnellen Sätzen bewegte sie sich wie auf einer bunte Spielwiese, sie gab sich beinahe übermütig...

 
SALZBURGER NACHRICHTEN
Schumann's schwärmerisch-üppige Fantasiestücke op.12 und die glitzernde Virtuosität des Andante spianato mit Grande Polonaise brillante, op.22, von Chopin zeigten die versierte Musikerin als feinsinnige Erzählerin von kleinen "Szenen", die gleichwohl auch musikalisch großräumig zu denken versteht.
 
DIE PRESSE
Der jungen Wiener Pianistin Margarete Babinsky scheint ein Ausflug in die Sphären der bildlichen Darstellung keine Probleme zu bereiten: Mit erstaunlicher Kraft und Kondition schickte sie ihre Hörer durch Mussorgsky's Klangbildergalerie....ohne auch nur einen Moment locker zu lassen. Das verdient Bewunderung und gelang als Demonstration ihres pianistischen Potentials...
 
Als Kammermusikerin:
 
KRONEN  ZEITUNG
Von Florian Krenstetter

Brahmssaal: Mit Astor Piazzollas "Grand Tango" und Beethovens Variationen
über "Bei Männern, welche Liebe fühlen" stimmten sich der Cellist Wolfgang Panhofer und die Pianistin Margarete Babinsky auf einen höchst stimmungsvollen Abend ein. Bei Rainer Bischofs Uraufführung "Mangoldiana" zeigten die Solisten ihre reichhaltige Palette von Stimmungen und Farbenspiel. Voll Expression realisierten sie Bischofs "Sprachlichkeit", seine Klangrede. Mit Leidenschaft gelang Leos Janaceks "Märchen".

Höhepunkt war Brahms e-moll Sonate (op.38). Panhofers Spiel ist vom schlanken, intensiven Celloton, von perfekter Technik und lyrischer Intensität geprägt. Kraft und Intensität
werden - wie auch bei Babinsky - nie mit falschem Pathos verwechselt. Und Babinsky nützt die Vollgriffigkeit des Brahms-Klaviersatzes nie zu Dominanz.

 
Rachmaninow - Klavierwerke, Stephen N. Dennis

Wer zwar Klaviermusik schätzt, aber nicht unbedingt jener von Rachmaninow zugetan ist, hört möglicherweise nicht gut. Und wer Rachmaninows Klaviermusik bewundert, aber nicht mit Freuden in der Harmoniefülle von Rachmaninows Suite Nr.2 von 1901 schwelgt, ist möglicherweise schlecht informiert.

Und jeder der nicht die großartige Aufnahme dieser Suite von den österreichischen Pianisten Margarete Babinsky und Holger Busch gehört hat, versäumt eine prachtvolle, Ehrfurcht einflößende Demonstration von Kraft am Klavier.

Es existieren bereits zahlreiche Einspielungen dieser Suite (darunter solche von Martha Argerich und Alexandre Rabinovich für Teldec, Vladimir Ashkenazy und Andre Previn für London oder Cynthia Raim und David Allen Wehr für die Connoisseur Society). Trotzdem ist die Suite dem Konzertpublikum weitgehend unbekannt, da zwei herausragende Pianisten gebraucht werden, die einerseits die technischen Schwierigkeiten bewältigen, bevor sie andererseits den Zuhörer in emotionale Verzückung versetzen können.

Babinsky und Busch bringen eine unglaubliche Spannung in die Musik. Es wäre ein leichtes in die unbedeutende Romantik Mantovanis abzudriften, aber die Musik beinhaltet eine innere, dämonische Spannung, die Babinsky und Busch nicht einen Moment vergessen. Musikhistoriker weisen darauf hin, dass Rachmaninow dieses Werk nach einer dreijährigen Schaffenspause komponierte und seine persönliche Erregung ist in der Suite deutlich zu hören.

Babinsky hat zwei CDs mit Rachmaninows Musik eingespielt, eine mit der Suite Nr.2 und den 6 Stücken op.11, auf der anderen ist sie solistisch zu hören. Diese CD beinhaltet in erster Linie Babinsky´s Interpretation der Corelli-Variationen sowie zwei Preludes, zwei Moments Musicaux, eine Melodie und die Polichinelle. Babinsky spielt mit großem Selbstvertrauen und physischer Gewandtheit, wodurch die komplizierten Färbungen von Rachmaninows Harmonien keine Herausforderung mehr darstellen. Vielmehr herrscht in ihrem Spiel vollkommenes Verständnis für die unter der Oberfläche brodelnden Leidenschaften vor, was für die Interpretation von Rachmaninows Musik von größter Wichtigkeit ist.

 
WIENER  ZEITUNG
Brahms-Saal: Wolfgang Panhofer, Margarete Babinsky

...Wolfgang Panhofer, glanzvoll begleitet von Margarete Babinsky, begann mit Astor Piazzollas "Le Grand Tango" und bewies da sein untrügliches Gespür für das Atmosphärische dieser vielgesichtigen, aber doch etwas langatmigen Musik.
Dann ging es "zur Sache" mit Beethovens Variationen über "Bei Männern, welche Liebe fühlen" aus der "Zauberflöte" von Mozart. Panhofer warf seine künstlerischen Erfahrungen bei dem klanglich durchsichtigen Werk gekonnt in die Waagschale. Elegante Bogenführung und sichere Intonation waren weitere herausragende Vorzüge, zu denen noch viel innere Ruhe kam, eine Eigenschaft, die die bestens disponierte Margarete Babinsky wiederum mit ihrem Temperament konterkarierte.

Musikalität in besonderem Maße gefordert war anschließend bei der Uraufführung des Abends, dem Variationenwerk "Mangoldiana"... von Rainer Bischof....Panhofer/Babinsky bewältigen den künstlerischen Spagat zwischen Expressivität und Lyrik in überzeugender Art: virtuos im Technischen und treffsicher im Ausdruck. Leos Janaceks "Märchen" gab beiden Künstlern Gelegenheit zu stimmungsvoller Schwärmerei und klanglich schön umgesetzter Lyrik. Auch hier war das Zusammenwirken von Panhofers Versonnenheit und Babinskys Lebendigkeit von besonderem Reiz.

Der große, krönende Abschluss erfolgte mit der e-Moll-Sonate von Brahms. Auch hier kam wieder Panhofers große technische Souveränität zum Tragen.... Und in gewohnter künstlerischer Arbeitsteilung steuerte Margarete Babinsky ihren musikalischen Optimismus bei.

 
„Der Neue Merker“

Die talentierte, nun schon in die Riege der vielbeachteten pianistischen Interpretinnen (vor allem von Schubert und Chopin) vorgestoßene Österreicherin Margarete B a b i n s k y spielt in der 2-CD-Sammlung von Schostakowitschs Klavierstücken auch jene Solowerke, die kaum bekannt sind.

Bei den vierhändigen Stücken der zweiten CD kommt ihr präziser, technisch einwandfreier, anpassungsfähiger Kollege Holger B u s c h dazu. Ein faszinierendes Gespann! Bei Babinsky, die mit ihrer Mozart-CD (Klaviersonaten KV 330 – 332 und 265) bereits 2003 eine wunderschöne Mozart-Hommage dem Amadé- Gedenkjahr 2006 vorweg genommen hat (Delta Music 18 3o3), erregt die Art, wie sie sich einen Komponisten völlig neu aneignet, und zwar derart, dass man die Interpretation als authent betrachtet, größte Bewunderung. Die dem Quintenzirkel folgenden , in den Jahren 1932/33 entstandenen , so stilverschiedenen und eigenwilligen 24 Preluden (Op.34) Schostakowitschs offenbaren neben virtuoser Technik auch Babinskys einfühlsame Wandlungsfähigkeit.

Wer sich für die kaum bekannte Klaviermusik des Sinfonikers Schostakowitsch, dem das Sowjet –Regime unter Stalin arg mitgespielt hat (hoch ausgezeichnet und tief verachtet), interessiert, greife unbedingt zu dieser musikalischen Erfreulichkeit!   A.W.

 
SZABADSAG
...Das Spiel der beiden Künstler war durch technische Sicherheit, rhythmische Präzision, einzigartige Sensibilität... gekennzeichnet, das Publikum war tief berührt...Das außergewöhnliche Künstlerpaar hat in jedem Stück des Abends Höchstleistung geboten.
 
HERMANNSTÄDTER ZEITUNG
Während des ganzen Abends zeigten Margarete Babinsky und Wolfgang Panhofer ihre hohe Klasse und Künstlerpersönlichkeit mit elegantem und raffiniertem musikalischen Vortrag. Sie fühlten sich heimisch sowohl bei den lyrischen Teilen, was ihnen die Realisierung effektvoller Pianissimi und melodischer Linien ermöglichte, was beim Publikum hervorragend ankam, als auch bei den Partiturseiten voll Virtuosität, wo sie eine fehlerlose Technik zeigten. Ihr perfektes Zusammenspiel sorgte für eine gelungenen Abend...
 
WIENER ZEITUNG
Der Cellist Bernhard Vogl hat einen intensiv durchvibrierten Ton, einen eleganten kratzerlosen Bogenstrich...und verfügt auch über etwas Leidenschaft. Und die brauchte er auch, denn seine "Klavierdame" war der Blonde Vulkan Margarete Babinsky, vielfach Preisgekrönte aus musikalischem Wiener Haus. Ihr kraft- und temperamentvolles Spiel war ein voller Genuß. Kein Wunder, daß die beiden mit so vielen Vorzügen ausgestatteten Künstler auch den originellen Ton der klassizistischen Sonate von Prokofjew überzeugend trafen: rundum keine Spur von Verkrampfung,...
 
GESELLSCHAFT DER MUSIKFREUNDE
Begleitet wird der Cellist Bernhard Vogl von einer jungen Pianistin mit bereits prominentem Namen: Margarete Babinsky. Wenn man Bernhard Vogl nach ihren Qualitäten als Begleiterin fragt, gerät er ins Schwärmen: Sie ist feinnervig, animierend und fühlt wirklich mit einem mit. Mit ihr klappt die musikalische Zwiesprache einfach perfekt....
 
GOSLARSCHE ZEITUNG
Bündheimer Schloß: Duoabend mit Luz Leskowitz und Margarete Babinsky im Rahmen der Harzburger Musiktage: ...Das Konzert begann mit der beliebten Sonate für Violine und Klavier in B-Dur von W.A.Mozart. Beide Künstler musizierten die Sätze Largo, Andante und Allegretto in genußreichem Zusammenspiel. Als pianistisches Energiebündel erwies sich dabei Margarete Babinsky....Luz Leskowitz gestaltete seinen Geigenpart zusammen mit der Pianistin in bezwingender und harmonischer Farbigkeit...
 
PINNEBERGER TAGEBLATT
Die ganze Welt hat Luz Leskowitz mit seiner Violine bereist. Gastspiele im beschaulichen Rellingen genießt der Salzburger Star-Musiker jedoch immer wieder...Alljährlich bringt Leskowitz eine musikalische Begleitung mit in die Rathaus-Galerie. Diersmal war es die junge Pianistin Margarete Babinsky.
Eines vorweg: Vor dem mit perfektionistischem Spiel hochkarätiger Künstler verwöhnten Rellinger Publikum wußte die Wienerin zu überzeugen. Kraftvoll, markant und technisch gekonnt ließ sie ihre Finger über die Tasten gleiten. Mit Mozarts B-Dur Sonate KV 454 setzte das Duo gleich zu Beginn des Abends Akzente: Leskowitz' berauschender Bogenstrich harmonierte in faszinierender Weise mit Babinskys engagiertem Spiel...
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